14 Stunden ehrenamtlich für die Feuerwehr pro Mann und Monat
Bei der Dienstbesprechung zog der Köllerbacher Löschbezorksführer Karl Kunz eine Jahresbilanz. Zu 36 Einsätzen musste die Wehr im vergangenen Jahr ausrücken. Die Mannschaftsstärke ist 2011 leicht gestiegen.
Diese ehrenamtlichen Aktivitäten würdigte auch Bürgermeister Martin Speicher, als Chef der Püttlinger Wehr, in seinen Grußworten. In diesem Zusammenhang erwähnte Speicher erneut die - schlechte - Haushaltssituation der Stadt Püttlingen und sprach dabei über diverse Einspar-Möglichkeiten, die teilweise auch an der Freiwilligen Feuerwehr nicht vorbei gehen könnten. Dennoch: Trotz aller Sparbemühungen dürfe an Ausrüstung, Fahrzeugen und Einsatzbekleidung im Dienste des Brandschutzes nichts gekürzt werden, so Speicher.
Ungewöhnlich war, dass in der Dienstbesprechung der Köllerbacher Wehr dieses Mal ein besonderer Gast begrüßt werden konnte: Der amtierende Landesbrandinspekteuer Bernd Becker. Becker bedankte sich ebenfalls für den geleisteten Dienst und referierte über die Themen Feuerwehrführerschein, Digitalfunk, Integrierte Leitstelle und über das saarländische Brand- und Katastrophenschutzgesetz.
In seinem Ausblick auf das noch junge Jahr gab Löschbezirksführer Kunz folgende geplante Aktivitäten bekannt: diverse Brandwachen bei Veranstaltungen, der traditionelle "Tag der offenen Tür" im Gerätehaus, die Hauptübung sowie Besuche und Gegenbesuche bei und von der befreundeten Feuerwehr Senftenberg, der Püttlinger Partnerstadt in Brandenburg.
Auch eine Wahl stand an: Rainer Schikofsky wurde wieder zum stellvertretenden Kassierer gewählt, Christian Weisgerber übernimmt das Amt des Kassenprüfers.
Foto: Feuerwehr Köllerbach
Beitrag Saarbrücker Zeitung vom: 04.02.2012, 00:12

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