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Freiwillige Feuerwehr Löschbezirk Köllerbach
Tag der offenen Tür 2012 | Drucken |
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Vorstandswahlen beim Förderverein | Drucken |

Vorstandswahl beim Förderverein Feuerwehr Köllerbach


Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Fördervereins Feuerwehr Köllerbach stand auch
die Wahl des geamten Vorstandes auf dem Themenplan. Jürgen Becker begrüßte dazu alle
anwesenden Mitglieder und konnte eine Beschlussfähigkeit feststellen.Nach der Totenehrung
wurde die Niederschrift durch Christoph Kunz verlesen. Jürgen Becker trug hiernach seinen
Tätigkeitsbericht des vergangenen Jahres vor .Es wurden die Zuwendungen an den Löschbezirk
sowie die Mitgliederentwicklung ,die bereits seit Jahren stabil ist und mit einer leicht ansteigenden
Tendenz versehen ist angesprochen.Auch die Zuwendung für die Jugendfeuerwehr kam zur
Sprache. Philipp Schampel trug als Kassierer den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer erbaten die
Versammlung um Entlastung des Vorstands.Bei der anschließenden Neuwahl stand der komplette
Vorstand zur Neuwahl . Zunächst wurde Karl Kunz von der Versammlung einstimmig zum
Sitzungspräsidenten gewählt. Jürgen Becker wurde im 1.Wahlgang wieder gewählt.Auch Josef
Beck wurde als 2.Vorsitzender wiedergewählt. Auch wiedergewählt wurden der Kassierer Phillipp
Schampel sowie Anja Beck als Stellvertreter. Christof Kunz zum Schriftführerr und Sandor Karl
zum Beisitzer aus dem Kreis der fördernden Mitglieder.MarkusWeisgerber wurde zum
stellvertretenden Schriftführer und Jürgen Himbert zum Beisitzer aus dem Feuerwehrkreis
wiedergewählt.Im Anschluss an die Wahl gab Jürgen Becker eine Vorschau auf das folgende Jahr.
Hierbei wurde die Teilnahme am Weinfest sowie am Citybiathlon angesprochen .Auch werde es für
die Aktive sowie die Jugendfeuerwehr diverse Anschaffungen wie Kleidung ,Funk und Geräte
geben .

 
Förderverein | Drucken |

Förderverein unterstützt Feuerwehr Köllerbach


Am Samstag übergab der 1. Vorsitzende des Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Köllerbach dem Löschbezirksführer Karl Kunz einen Mobilen Rauchverschluß.

Ein mobiler Rauchverschluß (auch Rauch-, Rauchschutz- oder Brandvorhang genannt) ist ein Mittel der modernen Brandbekämpfung. Er ermöglicht es bei einem Brand in einem Gebäude die Zugangstür zu öffnen und verhindert bzw. reduziert hierbei die Ausbreitung von heißem und giftigem Brandrauch in noch unverrauchte Bereiche. Karl Kunz bedankte sich im Namen des Löschbezirks für die Unterstützung.Wie Jürgen Becker betonte sei dies nur möglich wen auch viele Mitglieder im Förderverein seien .Wer den Förderverein der Feuerwehr Köllerbach unterstützen will kann gerne Kontakt mit Jürgen Becker aufnehmen .Tel:06806/45624 Infos über den Förderverein gibt es auch unter www.Feuerwehr-Köllerbach.de

 


Frder.geaendert

 
Ewald Rech | Drucken |
Geschrieben von: von dem Broch Roland   
Samstag, den 11. Februar 2012 um 11:51 Uhr


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Mehr als 70 Jahre ist der Köllerbacher Ewald Rech Feuerwehrmann. 22 Jahre davon war er Wehrführer. Foto: Andreas Engel

 

Feuer und Flamme für die Wehr

Ein Leben im Dienste der Allgemeinheit: Ewald Rech hat 71 Jahre lang für die Püttlinger Feuerwehr gearbeitet. In dieser Zeit haben sich die Aufgaben und Anforderungen an die Wehr mitunter stark verändert.

Von SZ-Mitarbeiter Andreas Engel

 

 

Püttlingen. In Russland beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung 71 Jahre. Genauso lange ist Ewald Rech aus dem Püttlinger Stadtteil Köllerbach in der Feuerwehr. Als der Zweite Weltkrieg tobte, die Wehrmacht ihren Angriff auf die Sowjetunion vorbereitete, wurde der heute 87 Jahre alte Rech Feuerwehrmann. Ein Leben im Dienste der Allgemeinheit, ein Leben im Ehrenamt.

Rech startete seine Laufbahn allerdings nicht direkt bei der Freiwilligen Feuerwehr, sondern beim Sicherheitshilfsdienst, berichtet der Ehrenwehrführer der Püttlinger Freiwilligen Feuerwehr. Der Sicherheitshilfsdienst (SHD) wurde von den Nationalsozialisten vor allem für den Brandschutz und die Brandbekämpfung bei Bombenangriffen eingerichtet. Die Ausbildung beim SHD übernahmen meist Feuerwehrleute.

Lehre bei den Amtswerken

1943 erhielt der Elektrikerlehrling Ewald Rech den Stellungsbefehl bei der Wehrmacht und kämpfte in Italien. Nach Kriegsgefangenschaft in Italien und Frankreich kehrte Rech 1946 zurück in seine Heimat. Er beendete seine Lehre bei den Amtswerken Riegelsberg. "Mein Meister damals war aktiver Feuerwehrmann, und auch für mich war sofort klar, dass ich wieder Feuerwehrmann werden wollte", erinnert sich der rüstige Rentner.

Die Arbeit bei der Feuerwehr Köllerbach musste ja irgendwie weitergehen, aber das sei nicht ganz einfach gewesen. Viele seiner Kameraden kamen aus dem Krieg nicht mehr zurück, befanden sich noch in Gefangenschaft oder waren schlicht versehrt. Das Wort "Pompiers", die französische Bezeichnung für Feuerwehr, hatten die Feuerwehrmänner im französisch besetzten Saargebiet damals auf ihrer Uniform stehen.

Die Aufbauarbeit der Köllerbacher Feuerwehr schritt rasch voran, und Rech kletterte auf der Karriereleiter schnell nach oben. 1963 wählten ihn seine Kameraden zum Wehrführer von Köllerbach. Er blieb es bis 1985, bis er nach 44 Jahren aktiver Zeit in die Alterswehr wechselte. Dazwischen hatte er noch die Aufgabe, nach der Gebiets- und Verwaltungsreform von 1974, die beiden Wehren aus Püttlingen und Köllerbach zu einer Einheit zu schmieden. Aber mit tatkräftiger Hilfe des damaligen Bürgermeisters Rudolf Müller gelang der Zusammenschluss.

Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren habe sich im Verlauf der Jahrzehnte beträchtlich gewandelt, sagt Rech. Technische Neuerungen bei der Ausrüstung sowie verbesserte Brandschutzrichtlinien hätten Erleichterungen gebracht. Auch die Art der Einsätze habe sich verändert. Waren es früher tatsächlich überwiegend Feuerlöscheinsätze, so überwögen heute Einsätze bei Verkehrsunfällen und eher technische Anforderungen zum Beispiel beim Umweltschutz.

"Wir wohnten früher alle mehr oder weniger rund um das Feuerwehrgerätehaus und waren bei Alarm im Handumdrehen an der Brandstelle", erzählt Rech. Auf diese Weise seien spektakuläre Katastrophen im Wortsinne im Keim erstickt worden. Nur einen einzigen Todesfall nach einem Feuer mussten Rech und seine Kollegen beklagen. Aber das Grubenunglück in Luisenthal im Januar 1962 bleibt bis heute das traurigste Ereignis. Damals war die Köllerbacher Feuerwehr, mit Rech als stellvertretendem Wehrführer, für die Überführung der 23 getöteten Bergleute aus Köllerbach in ihren Heimatort zuständig.

"Die Feuerwehr hat mich geprägt und die Kameradschaft bedeutet mir heute noch viel", bilanziert Rech sein Leben als Feuerwehrmann. Die Gesellschaft dankte es ihm mit einer Reihe hoher Ehrungen und Auszeichnungen. Das Bundesverdienstkreuz, das er 1986 erhielt, ragt hierbei natürlich heraus.


Beitrag aus Saarbrücker Zeitung vom: 11.02.2012, 00:05
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Februar 2012 um 11:52 Uhr
 
Jahreshauptversammlung 2012 | Drucken |
Geschrieben von: von dem Broch Roland   
Samstag, den 04. Februar 2012 um 14:57 Uhr


14 Stunden ehrenamtlich für die Feuerwehr pro Mann und Monat

Bei der Dienstbesprechung zog der Köllerbacher Löschbezorksführer Karl Kunz eine Jahresbilanz. Zu 36 Einsätzen musste die Wehr im vergangenen Jahr ausrücken. Die Mannschaftsstärke ist 2011 leicht gestiegen.

 

Köllerbach. "Unsere Personalentwicklung ist positiv", sagte Karl Kunz, Löschbezirksführer der Freiwilligen Feuerwehr Köllerbach, in der Hauptdienstbesprechung. Im vergangenen Jahr habe sein Löschbezirk fünf Neuzugänge aktiver Feuerwehrleute verzeichnen können, so dass aktuell, neben der zwölfköpfigen Altersabteilung, in Köllerbach 43 aktive Feuerwehrangehörige zur Verfügung stehen, zudem gibt es auch noch die Jugendwehr mit 15 Mitgliedern. Kunz resümierte: "Im abgelaufenen Jahr mussten wir zu 36 Einsätzen ausrücken und helfen", er würdigte die Arbeit der Feuerwehrleute des Löschbezirks, die im vergangenen Jahr etwa 7000 Stunden bei Einsätzen, Übungen, Arbeitsleistungen und sonstige Aktivitäten verbracht hätten. Im Schnitt sei also jeder Einzelne 14 Stunden pro Monat für die Feuerwehr tätig gewesen.

Diese ehrenamtlichen Aktivitäten würdigte auch Bürgermeister Martin Speicher, als Chef der Püttlinger Wehr, in seinen Grußworten. In diesem Zusammenhang erwähnte Speicher erneut die - schlechte - Haushaltssituation der Stadt Püttlingen und sprach dabei über diverse Einspar-Möglichkeiten, die teilweise auch an der Freiwilligen Feuerwehr nicht vorbei gehen könnten. Dennoch: Trotz aller Sparbemühungen dürfe an Ausrüstung, Fahrzeugen und Einsatzbekleidung im Dienste des Brandschutzes nichts gekürzt werden, so Speicher.

Ungewöhnlich war, dass in der Dienstbesprechung der Köllerbacher Wehr dieses Mal ein besonderer Gast begrüßt werden konnte: Der amtierende Landesbrandinspekteuer Bernd Becker. Becker bedankte sich ebenfalls für den geleisteten Dienst und referierte über die Themen Feuerwehrführerschein, Digitalfunk, Integrierte Leitstelle und über das saarländische Brand- und Katastrophenschutzgesetz.

In seinem Ausblick auf das noch junge Jahr gab Löschbezirksführer Kunz folgende geplante Aktivitäten bekannt: diverse Brandwachen bei Veranstaltungen, der traditionelle "Tag der offenen Tür" im Gerätehaus, die Hauptübung sowie Besuche und Gegenbesuche bei und von der befreundeten Feuerwehr Senftenberg, der Püttlinger Partnerstadt in Brandenburg.

Auch eine Wahl stand an: Rainer Schikofsky wurde wieder zum stellvertretenden Kassierer gewählt, Christian Weisgerber übernimmt das Amt des Kassenprüfers.

Foto: Feuerwehr Köllerbach


Beitrag  Saarbrücker Zeitung vom: 04.02.2012, 00:12

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weitere Fotos von Rainer Bernd

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. März 2012 um 19:30 Uhr
 
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