Am Freitag, 03.05.2019, wurden alle drei Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Püttlingen gegen 11:30 Uhr zur Kindertagesstätte in die Espenstraße alarmiert. Dort war es im Speisesaal zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Durch einen Mitarbeiter der Kindertagesstätte wurden erste Löschversuche mittels eines Feuerlöschers durchgeführt. Diese Löschversuche zeigten Wirkung, so dass das Feuer bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht war.

Das Gebäude war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits geräumt und alle Kinder und Erzieher/-innen hatten das Gebäude verlassen. Alle Personen befanden sich an den festgelegten Sammelpunkten. Jährlich finden an Schulen und Kindergärten Räumungsübungen statt, um das Vorgehen in solchen Fällen zu üben. Auch die Vorschulkinder der Kindertagesstätte werden einmal im Jahr durch Mitglieder des Fachbereichs Brandschutzerziehung besucht, um ihnen das richtige Verhalten bei Feuer und Gefahren näher zu bringen. Die Räumung des Gebäudes durch die Mitarbeiter der Kindertagesstätte erfolgte vorbildlich. Bei dem Einsatz konnte man feststellen, dass das Geübte nicht nur bei den geplanten Räumungsübungen funktioniert, sondern auch in einem echten Einsatz.

Bei den Löscharbeiten erlitt der Mitarbeiter der Kindertagesstätte eine Rauchgasintoxikation und wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und die Räumlichkeiten belüftet. Zum vollständigen Ablöschen der Glutnester musste der Boden mittels Trennschleifer geöffnet werden.

Bericht: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Am frühen Morgen des 26. April wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach mit dem Einsatzstichwort „Brand 3 – Brand eines Wohnwagens am Gebäude“ in die Straße „Oberwies“ in den Stadtteil Köllerbach alarmiert.

Ein vor einem Wohnhaus abgestellter Wohnwagen stand bei Ankunft der Feuerwehr bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte zwei parkende Autos erfasst und drohte auch auf das Wohngebäude überzugreifen.

Die Brandbekämpfung erfolgte mittels zwei C-Rohren durch zwei Trupps unter schwerem Atemschutz. Ein weiteres C-Rohr wurde zum Schutz des Wohnhauses als sogenannte Riegelstellung in den Einsatz gebracht. Die Einsatzstelle wurde aufgrund der herrschenden Dunkelheit mittels Flutlichtstrahlern ausgeleuchtet. Die unter Atemschutz eingesetzten Trupps wurden durch eine zentrale Atemschutzüberwachung registriert. Die Wasserversorgung erfolgte aus einem Unterflurhydranten. Während der Einsatzmaßnahmen betreuten Feuerwehrangehörige die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.

Durch die Hitzestrahlung waren bereits Schäden am Wohngebäude entstanden. Eine Wohnung im Erdgeschoss musste mittels Türöffnungswerkzeug geöffnet werden, um auszuschließen, dass das Feuer bereits auf die Wohnung übergegriffen hatte. Zwei weitere PKW und ein Motorroller wurden durch die Hitzeeinwirkung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Püttlingen war mit 40 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen vor Ort. Daneben waren Kräfte der Polizeiinspektion Völklingen, des Polizeireviers Köllertal sowie ein Rettungswagen der Rettungswache Völklingen an der Einsatzstelle.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Am 06. April 2019 kurz vor Mitternacht wurden die Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach mit dem Einsatzstichwort „Brand 3“ in den Stadtteil Köllerbach alarmiert.

Im Garten eines Anwesens in der Überhoferstraße stand ein Gartenhaus in Vollbrand. Mit 2 C-Rohren wurde die Brandbekämpfung im Außenangriff durch zwei Trupps unter Atemschutz vorgenommen. Aufgrund der Dunkelheit wurden mehrere Stative mit Flutlichtstrahlern zur Ausleuchtung aufgebaut und so die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Die vor dem Gebäude in Stellung gebrachte Drehleiter leuchtete die Einsatzstelle ebenfalls aus und war sicherheitshalber zur Abschirmung der Wohnhäuser mit einem Wenderohr bestückt worden. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydranten sichergestellt und eine zentrale Atemschutzüberwachung eingerichtet. Im Einsatzverlauf wurden sieben Einsatzkräfte unter Atemschutz eingesetzt.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Püttlingen mit neun Einsatzfahrzeugen, ein Kommando der Polizeiinspektion Völklingen sowie ein Rettungswagen der Rettungswache Heusweiler zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Personen wurden bei dem Einsatz glücklicherweise nicht verletzt. Über die Schadenshöhe und die Entstehungsursache kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Der stellvertretende Wehrführer und Fachbereichsleiter Ausbildung, Ruwen Dumont, hatte alle Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Püttlingen zu einer Führungskräftefortbildung in das Knappschaftsklinikum Saar, Krankenhaus Püttlingen, eingeladen. Diese Fortbildungsveranstaltung fand bereits zum zweiten Mal in dieser Form statt.

Zu Beginn begrüßte Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz alle Anwesenden und ging kurz auf die Themen ein, die an diesem Tag behandelt werden sollten. Der erste Punkt der Tagesordnung betraf das Thema „Feuerwehr im Straßenverkehr“. Hierzu referierte Bernd Weidig, Vorsitzender Richter am Landgericht Saarbrücken. Herr Weidig informierte über die aktuelle Rechtsprechung und sensibilisierte die anwesenden Feuerwehrangehörigen, umsichtig auf Einsatzfahrten vorzugehen.

Im Anschluss an den Vortrag wurde in zwei Gruppen eine Begehung des Krankenhauses durchgeführt. Da ständig Umbauarbeiten bzw. Änderungen im Krankenhaus vorgenommen werden, wurde durch Mitarbeiter der Haustechnik auf diese besonders eingegangen. Weiterhin konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über die brandschutztechnischen Einrichtungen verschaffen. Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Brandmeldezentrale gelegt, die im Einsatzfall die erste Anlaufstation für die Feuerwehr ist.

Nach der Vor-Ort-Besichtigung informierte der Fachbereichsleiter Vorbeugender Brandschutz, Thomas Albert, über das Thema „Brandmeldeanlagen (BMA)“. Hierbei ging er im Besonderen auf das Vorgehen bei einem BMA-Alarm ein.

Eine ständige Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte ist sehr wichtig und die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass solche Fortbildungsveranstaltungen eine gute Basis darstellen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen machten sich alle Teilnehmer nach gut 5 Stunden wieder auf den Heimweg. Ein herzliches Dankeschön geht an das Knappschaftsklinikum Saar, das der Feuerwehr die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und auch einen Teil der Bewirtung übernahm.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

Köllerbachs Löschbezirksführer Roland von dem Broch hatte die aktiven Feuerwehrangehörigen, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie der Altersabteilung zur Hauptdienstbesprechung ins Feuerwehrgerätehaus Köllerbach eingeladen.

Hierbei wurde ein Rückblick auf das vergangene Jahr gehalten. Als Gäste konnte Roland von dem Broch neben den Feuerwehrangehörigen auch Bürgermeister Martin Speicher als Chef der Wehr und Bernd Bläs, Leiter Fachbereich 1 / Zentrale Dienste begrüßen. Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz und sein Stellvertreter Ruwen Dumont waren anwesend.

Auf die Personalsituation, Einsätze und Aktivitäten ging Löschbezirksführer Roland von dem Broch in seinem Tätigkeitsbericht ein. „Zum Jahresende gehörten dem Löschbezirk Köllerbach 41 aktive Feuerwehrangehörige, 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 12 Kameraden der Altersabteilung an.“ so von dem Broch in seinem Bericht. Der Löschbezirk Köllerbach musste im abgelaufenen Jahr zu 52 Einsätzen ausrücken, das waren 16 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Es handelte sich bei den Einsätzen um 16 Brandeinsätze, 27 technische Hilfeleistungseinsätze und 9 Mal musste aufgrund von ausgelösten Brandmeldeanlagen ausgerückt werden.

Erwähnenswerte Einsätze im abgelaufenen Jahr waren ein Wohnungsbrand in der Köllertalstraße sowie ein Brand in einem Industriebetrieb im Gewerbegebiet Etzenhofen. Aber auch zur nachbarlichen Unterstützung wurden die Feuerwehrangehörigen aus Köllerbach angefordert. So halfen die Einsatzkräfte des Löschbezirks Köllerbach bei den Starkregenereignissen in Kleinblittersdorf und Heusweiler. Aber auch die Raupen des Eichenprozessionsspinners hielten die Feuerwehrangehörigen auf Trab, hier musste mehrfach zur Beseitigung der Gespinstnester ausgerückt werden.

Neben den vielen Einsätzen fanden auch wieder zahlreiche Übungsdienste und Sonderausbildungen statt, wobei etliche Stunden erbracht wurden. Weiterhin gab Löschbezirksführer Roland von dem Broch noch eine Übersicht zu den Aktivitäten des Löschbezirks im Jahr 2018. Hierbei erwähnte er besonders den Besuch bei der Partnerfeuerwehr im brandenburgischen Senftenberg anlässlich deren Jubiläumsfeierlichkeiten und die Umbauarbeiten im Feuerwehrgerätehaus.

Auch die einzelnen Bereichsleiter (Atemschutz, Funk, Fahrzeuge, Geräte und Jugendfeuerwehr) gaben noch einen kurzen Überblick zu den Tätigkeiten aus ihrem Ressort. Im Bereich der Jugendfeuerwehr werden die Nachwuchskräfte für die aktive Wehr ausgebildet, hier wurden durch die Jugendlichen und ihre Betreuer 45 Übungsdienste absolviert, wobei 2.250 Stunden in die Jugendarbeit investiert wurden.

Am Ende seines Tätigkeitsberichts bedankte sich Roland von dem Broch bei allen Feuerwehrangehörigen für ihr gezeigtes Engagement und den Mitgliedern des Fördervereins für deren finanzielle Unterstützung. Ein weiterer Dank ging an Bürgermeister Martin Speicher, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie an die Mitglieder des Stadtrates.

Auch Püttlingens Wehrführer Thomas Prinz bedankte sich bei Allen für die geleistete Arbeit. „In Einsätzen und Übungen habt ihr gezeigt, dass ihr das Feuerwehrhandwerk voll und ganz versteht.“ so Thomas Prinz in seiner Rede. Auch Bürgermeister Martin Speicher richtete noch ein paar Worte an die Anwesenden und wünschte allen eine gesunde Rückkehr aus Übungen und Einsätzen.

Bericht und Foto: Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Püttlingen

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